Kirrweiler
Auf dem Weg zum Zukunftsdorf
Kirrweiler kann’s –
auf dem Weg zum Zukunftsdorf
Das Zukunftsdorf Kirrweiler hat bereits 2010 die Bürgerstiftung Kirrweiler gegründet, aus der 2024 Jahren die Hertha-Kunststiftung als selbstständige Partnerstiftung erwachsen ist. Das Modellzukunftsdorf war maßgeblich an der Entwicklung des Zukunftsdorfkonzeptes und den
Innovationsfeldern beteiligt. Mit dem Kapital der Herta-Kuhn-Stiftung konnten sieben Leerstandsimmobilien im Ortskern aufgekauft und in die Herta-Kuhn-Höfe umgewandelt werden, in denen eine Wohnpflegegruppe und sozialer Wohnraum entstand.
Die Bürgerstiftung Kirrweiler betreibt mit der Dorfgemeinschaft einen Zukunftsdorfgarten und ein Hühnermobil.
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Was wir bereits gestaltet haben
2005
Gründung Stiftung Kirrweiler
2020 - 2024
Seniorenwohnprojekt Kirrweiler – altersgerechtes Wohnen im Ortskern
In Planung
Transformation der Hammermühle. Mehr lesen
Integrierte Innovationsfelder

Es läuft schon viel in Kirrweiler, um die Dorfgemeinschaft
zu erhalten und zu beleben: Neben der Nachbarschaftshilfe und der Bürgerstiftung Kirrweiler war das Stationentheater mit dem Herxheimer Chawwerusch-Theater prägend für die Dorfentwicklung und die lebendige Auseinandersetzung mit der Dorfgeschichte. Der Kirrweiler Kunstpfad sorgt für erweitere Perspektiven für Gäste und Einheimische.

Eine hohe Qualität im Dorf ist es, wenn man auch im Alter im Dorf bleiben kann. Die Herta-Kuhn-Höfe – entstanden aus der Überbauung ehemaliger Leerstände ermöglicht durch eine große Zustiftung der Hertha-Kuhn - beherbergen daher bald eine Wohn-Pflege-Gruppe für 10 Personen. Bei diesem Pflegekonzept steht der Mensch im Mittelpunkt. Projektiert ist weiterhin Wohnprojekt für Senioren 60+ mit Pflegeanbindung auf dem Gelände einer ehemaligen Mühle.

Wurden die Herta-Kuhnhöfe noch mit konventionellen Baustoffen errichtet und nachhaltige Aspekte bei der Strom- und Wärmeversorgung nur ergänzend berücksichtigt, soll der projektierte Umbau der ehemaligen Hammermühle im Zeichen der nachhaltigen Bau- und Wohnkultur geschehen, so die Planer vom Architektenbüro Eble-Messerschmidt, die damit jahrzehntelange Erfahrungen im urbanen Bereich haben.
Stroh und Lehm, Hanf und Kalk sind als Baustoffe geplant. Photovoltaik auf den Dachflächen ist selbstverständlich, eine Karbonisierungsanlage zur Wärme- und Stromversorgung wie in Marienthal wird geprüft.

Eine Gruppe von Kirrweiler Bürger:innen beschäftigt sich derzeit mit der Frage, wie man Kirrweiler energieautarker gestalten kann. Für eine Freiflächen-PV-Anlage an der Autobahn gibt es bereits eine Baugenehmigung, inwieweit noch weitere Dächer Agri-PV-Anlage hinzugenommen werden und ob es auch Speicher geben wird, ist derzeit noch in der Diskussion.

Vor drei Jahren hat die Bürgerstiftung Kirrweiler ein Gartengrundstück erworben, um einen gemeinschaftlich betriebenen Zukunftsdorfgarten zu ermöglichen. Ein selbstgebautes Hühnermobil versorgt die Gemeinschaft mit Eiern. Der Gemüsebau erfolgt nach Permakulturprinzipien. Überschüsse werden ins „Futterheisl“ gebracht, das allen offensteht.
Eine Initiative des Vereins Kirrweiler kanns e. V., um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.
Aktuelles aus Kirrweiler

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