Unser Ansatz bei der Prozessbegleitung
Wir verstehen ein Dorf als lebendiges Ökosystem. Deshalb beginnen wir unsere Arbeit nicht mit fertigen Lösungen, sondern mit genauem Hinschauen. Inspiriert von den Gestaltungsprinzipien der Permakultur, wie sie unter anderem von David Holmgren beschrieben wurden, schauen wir gemeinsam mit den Menschen vor Ort: Was ist bereits da? Was funktioniert gut? Wo zeigen sich Herausforderungen oder erste Risse im System?
Dabei betrachten wir nicht nur die aktuelle Situation, sondern auch die Geschichte des Dorfes und die Entwicklungen, die gerade im Wandel sind. So entsteht ein gemeinsames Verständnis für die Stärken, Ressourcen und Potenziale des Dorfes – als Grundlage für alle weiteren Schritte in Richtung Zukunftsdorf.
Schritt für Schritt zum Zukunftsdorf
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Dorfspaziergang
Der Dorfspaziergang ist der erste Schritt auf dem Weg zum Zukunftsdorf. Die Bewohnerinnen und Bewohner erhalten Beobachtungsaufgaben und erkunden ihr Dorf über einen festgelegten Zeitraum mit offenen Augen. Sie fotografieren Orte zu bestimmten Fragestellungen – zum Beispiel zentrale Treffpunkte, wenig genutzte oder „tote“ Ecken, besonders schöne Orte sowie Sonnen- und Schattenseiten des Dorfes.
Die Bilder werden auf einer internen Plattform gesammelt, sodass alle sehen können, wie andere ihr Dorf wahrnehmen. Auf dieser Grundlage führen wir anschließend einen moderierten Dorfspaziergang zu den am häufigsten genannten Orten durch. In einem anschließenden Halbtages-Workshop werden die Beobachtungen gemeinsam ausgewertet und erste Handlungsempfehlungen für die weitere Entwicklung des Dorfes abgeleitet.
Optional können die Ergebnisse auch
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Dorfumfragen und Statistiken
Im zweiten Schritt ergänzen wir die persönlichen Eindrücke aus dem Dorfspaziergang durch fundierte Daten und Analysen. Dafür werten wir unter anderem Informationen aus dem Statistische Landesamt, dem Thünen-Institut mit seinem Landatlas sowie aus Instrumenten wie DAKS und Daviplan aus.
Ergänzend führen wir eine digitale Dorfumfrage durch, um aktuelle Bedürfnisse, Einstellungen und Veränderungspotenziale der Bevölkerung sichtbar zu machen. Die Ergebnisse aus Statistik, Analyse und Umfrage werden zusammengeführt und verständlich aufbereitet. In einem öffentlichen Informationsabend stellen wir die wichtigsten Erkenntnisse vor und schaffen so eine gemeinsame Grundlage für die nächsten Schritte der Dorfentwicklung.
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Zukunftswerkstatt
Im dritten Schritt laden wir zur Zukunftswerkstatt ein. Die Ergebnisse aus Dorfspaziergang, Analysen und Umfrage haben bereits zentrale Themen sichtbar gemacht. Diese ordnen wir unseren zehn Innovationsfeldern zu und bringen sie als Arbeitsgrundlage in die Zukunftswerkstatt ein.
Die Veranstaltung steht dem ganzen Dorf offen. Gemeinsam werden Ideen entwickelt, wie das Dorf in Zukunft gestaltet werden kann. Zu mindestens fünf Themenschwerpunkten entstehen dabei möglichst konkrete Projektideen. Idealerweise bilden sich bereits während der Zukunftswerkstatt Projektgruppen, die anschließend weiter an der Umsetzung dieser Ideen arbeiten.
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Gründung einer Zukunftsdorfrates
Um den nun startenden Veränderungsprozess gut zu steuern, gründen wir gemeinsam mit dem Dorf einen Zukunftsdorfrat. In diesem Gremium kommen neue Engagierte und bestehende Akteure zusammen – etwa der Ortsgemeinderat, Vereine oder eine vorhandene Dorfbürgerstiftung. Gleichzeitig achten wir darauf, verschiedene Bevölkerungsgruppen einzubeziehen, zum Beispiel Jugendliche, Frauen oder im Dorf vertretene Minderheiten.
Der Zukunftsdorfrat ist kein formales Entscheidungsgremium. Seine Aufgabe ist es, gemeinsam ein Zielbild für die zukünftige Entwicklung des Dorfes zu erarbeiten und zu klären, welche Schritte dafür notwendig sind. So entsteht ein Ort des Austauschs, an dem unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und alle Beteiligten abgestimmt, lösungsorientiert und im gegenseitigen Konsens zusammenarbeiten.
Wilkommen in der Machbarschaft
Wenn Menschen ein gemeinsames, klares Bild von ihrer Zukunft entwickeln – für ein Dorf, ein Projekt oder eine Gemeinschaft – beginnt der erste Schritt zu einer neuen Wirklichkeit. Genau hier setzen wir an: Wir begleiten Veränderungsprozesse im ländlichen Raum und unterstützen Menschen dabei, ihre Ideen gemeinsam umzusetzen.
Dabei arbeiten wir nicht nur mit ganzen Dörfern, sondern auch mit konkreten Projekten: von der Wiederbelebung von Leerstandsimmobilien über Dorftreffs und Gemeinschaftsgärten bis hin zu Lösungen für lokale Daseinsvorsorge, Bildungs- oder Gesundheitshäuser.
Werde Teil unserer Machbarschaft: Nutze unsere Angebote, die Dich, Dein Projekt oder Dein Dorf voranbringen. Tausche Dich mit anderen Engagierten aus, lerne voneinander und profitiere von einem wachsenden Netzwerk von Menschen, die den Wandel im ländlichen Raum aktiv gestalten.

Gemeinsam etwas schaffen
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